メディア・コミュニケーション研究 = Media and Communication Studies;58

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隠喩論V : ブルーメンベルク『世界の読解可能性』における絶対的隠喩

高橋, 吉文

Permalink : http://hdl.handle.net/2115/43196

Abstract

隠喩と変態との関係をドイツの思想家ブルーメンベルク等の隠喩観を対象として論じた『隠喩論III』と、ブルーメンベルクの思考の表舞台となっている基底隠喩間の(すなわち著作間の)配列に秘められていた「V字プロセス」(高橋)構想を明らかにした『隠喩論IV』を承けて、本論考『隠喩論V』では、ブルーメンベルクが概念体系の最終的根拠として設定した「絶対的隠喩」の実態を、『世界の読解可能性』において考察する。そこにおいて絶対的隠喩として明示される回数はわずかしかないが、それらが絶対的隠喩とされ、他のケースが隠喩や隠喩態、修辞と表現される基準の曖昧さ、絶対的隠喩の恣意性等、絶対的隠喩概念の不可解な非一貫性が確認される。しかし、それに続いてなされる絶対的隠喩言及箇所の具体的な分析から、著作全体の底にブルーメンベルクが設定した全体構想の描きだす思考の母型回路(「V字プロセス」)と、非-人間的「洞察」Einsichtenを志向するその著作の最終的目的、そしてブルーメンベルクによる絶対的隠喩の不可解な投入に隠されている「西洋文学の象徴体系」(高橋)に即した暗号的機能が明らかにされる。
In der vorliegenden Abhandlung, die sich an meine zwei Aufsätze über die Metaphorologie von Hans Blumenberg anschließt, handelt es sich darum, wie es mit absoluten Metaphern in der "Lesbarkeit der Welt" Blumenbergs in der Wahrheit bewandt sei. Die absolute Metapher stellt bei ihm den ersten oder letzten unlogischen Grund für Begriffssysteme in der europäischen Geschichte dar, die aber auch nicht logisch begründet werden können. In der "Lesbarkeit der Welt", wo man die Genealogie der Buchmetapher behandelt, verfolgt Blumenberg verborgene Spuren der Buchmetapher bei wichtigen Denkern genealogisch. Aber die Undeutlichkeit des Kriteriums, an dem er Metaphern für absolut erklärt, bringt den Leser in Verlegenheit. Wenn man aber absolute Metaphern an den konkreten Fällen ausführlich analysiert, wird uns klar, dass Blumenberg insgeheim über die wichtigen Symbole und die Grundmatrix der Menschheit verfügt, die von mir entdeckt und der "V-Figur-Prozeß" genannt wurde, der aus zwei Teilen, Untergang und Aufstieg, besteht. Die absolute Metapher spielt einerseits eine impotent gewordene Logik im begrifflichen Denken erlösende Rolle, übt andererseits eine entscheidende Funktion aus, in der V-Figur der Buchmetapher wichtige Wendepunkte zu gestalten und den Leser darauf aufmerksam zu machen. Der größte Wendepunkt der "Lesbarkeit der Welt" liegt im 11. Kapitel, in dem George Berkeleys Modell erörtert wird und wo man der absoluten Metapher dreimal begegnet, obwohl sie im ganzen Buch nur fünfmal deutlich erwähnt wird. Blumenberg schildert in der ersten Hälfte des V-figurierten Prozesses, den die Geschichte der Buchmetapher zeichnet, zuerst den Aufschwung des modernen naturwissenschaftlichen Geistes, der aber bei Blumenberg und der Lesbarkeit dem Sturz in die Hölle und zum Tod entspricht, weil man sich dort nur auf Erkenntnisse zugunsten von Menschen beschränken muss, während es in der zweiten Hälfte um ihre Auferstehung zum Licht und Neuleben geht, welche die Impotenzierung der herkömmlichen menschenorientierten Lesbarkeit mit sich bringt. Die Lesbarkeit der Welt geht schließlich in weißer Unlesbarkeit auf. Jenseits ihrer weißen Ruinen könnte dann erst eine neue unbekannte Lesbarkeit der Welt vielleicht aufkommen, die sich mit dem nur Schrecken erregenden "Absolutismus der Wirklichkeit" zum erstenmal versöhnen dürfte.

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